Meisterwerkstatt

Waldkircher Orgelbau

Glockenspiel der Fa. Welte im Rathaus Freiburg

Das Glockenspiel - es erklingt täglich zur Mittagsstunde - ist ein Geschenk des Fabrikanten und Stadtrats Berthold Welte an die Stadt. Er war Mitinhaber der von seinem Vater Michael 1833 gegründeten Orgel- und Orchestrionfabrik M. Welte & Söhne. Das Glockenspiel besitzt 25 Glocken. Das Spielwerk kann über sechs gestiftete Walzen gesteuert werden. Der Antrieb ist elektrisch, die Klöppel werden mit Hilfe von Luftdruck in Bewegung versetzt. Das "Repertoire" reicht von Chorälen und Volksliedern bis zu Richard Wagners Brautchor.

Unser Auftrag ist es, das defekte Windsystem und die elektronische Lied-Steuerung wieder in Stand zu setzten.

Weitere Infos zur Geschichte des Welte-Glockenspiels

Unser Bildertagebuch

Die neuen Magnetventile im Freiburger Glockenspiel

Die Arbeiten sind abgeschlossen. Nun wird wieder regelmäßig das Glockenspiel im Freiburger Alten Rathaus zu hören sein.

Blick vom Rathaus auf das Freiburger Münster

Ein toller Blick aus dem Dachstuhl des Rathauses in Richtung des Freiburger Münsters.

Ein kurzer Rundgang um das Glockenspiel

Orgelbaumeister Heinz Jäger und Orgelbaumeister Wolfgang Brommer zeigen die ausgeführten Arbeiten und die Funktion des neuen elektrischen Lieder-Abspielgerätes.

Unsere Arbeiten werden fachkundig abgenommen

Herr Hanser (links) und Herr Mauerer von der Stadt Freiburg bei der Abnahme unserer Arbeiten.

Die alten Stiftwalzen des Freiburger Glockenspiels

Die alten Stiftwalzen sind eingelagert.

Die neue Liedsteuerung ist einfach und intuitiv zu bedienen

Die neue Liedsteuerung für das Glockenspiel ist einfach und intuitiv zu bedienen.

Ansicht des Glockspielgehäuses - eine neue Glasfüllung wurde von uns gefertigt

Für die Rückseite des Glockenspiels haben wir in unserer Meisterwerkstatt eine neue Gehäusefüllung gefertigt. Nun ist es möglich, alle bewegten Teile der Glockenpneumatik bei ihrer Arbeit zuzuschauen.

Orgelbaumeister Heinz Jäger reguliert die Glockenzugbälge

Die bisher vorhandene MIDI-Steuerung des Glockenspiels, wurde von uns durch eine neue, modernere Steuerung ersetzt. Nun werden die Glockenzugbälge über ein neues Zwischenrelais gesteuert das mit sehr starken elektrische Magneten störungsfrei arbeitet.

Sorgsam haben wir den Balg wieder in das Glockenspielgehäuse eingebaut. Als nächstes schließen wir das neue Schleuderwindgebläse an um das Windsystem zu testen.

Wir haben die Arbeiten in der Werkstatt abgeschlossen und den Balg wieder in den Dachstuhl der Rathauses in Freiburg gebracht.

Nach der Restaurierung: die Zwickel sind aus speziellen Balgleder neu angefertigt worden.

Gut zu sehen: die Zwickel sind sehr stark beschädigt. Sie müssen neu aufgebracht werden.

Das Ablassventil wurde komplett restauriert.

In unserer Werkstatt wird der Balg sorgfältig gesäubert, zerlegt und auf Schäden hin untersucht.

Der Balg muss, um fachgerecht restauriert zu werden, zu uns in die Werkstatt. Dazu werden alle Balgewichte entfernt und der Balg aus dem Glockenspielgehäuse ausgebaut.

Orgelbaumeister Wolfgang Brommer und Uli Sekat begutachten das Windsystem und besprechen die weiteren Arbeiten.

Alle Glocken hängen im kleinen Glockenturm auf dem Dach des Freiburger Rathauses.

Blick auf den "Spielschrank" - die Stiftwalze ist ausgebaut. Das Glockenspiel ist mit Notenrollen aus Papier, Stiftwalzenrollen oder per MIDI-Computer elektrisch spielbar.

Rückansicht mit Blick auf die Zugbälge und den defekten Hauptbalg. Das System arbeitet mit Unterdruck.