Meisterwerkstatt

Waldkircher Orgelbau

Evang. Stadtkirche Hockenheim

Januar 2017: Wir haben mit den Arbeiten an der Eule-Orgel von 1972 in der Evang. Stadtkirche Hockenheim begonnen. Der Kirchenraum aus dem Jahre 1907 wird derzeit generalsaniert. Wir freuen uns und danken für das Vertrauen zum Auftrag zur Generalüberarbeitung der Orgel. Die auszuführenden Arbeiten sind sehr umfangreich. Dazu gehören die klangliche Verbesserung, der Bau eines neuen Spieltisches, eine neue Schwellwerkswindlade mit neuem Schwellwerksgehäuse, Bau neuer Pfeifen und die Erneuerung der kompletten Orgelelektrik.

Nach Abschluss der Kirchenrenovierung Ende 2017 ist der Wiedereinbau der Orgel geplant. Nach der technischen Überarbeitung werden wir die klanglichen Nachintonationsarbeiten in der Kirche durchführen um die Orgel tragfähiger und vielseitiger für den Einsatz in den Gottesdiensten und in den Konzerten erklingen zu lassen.

Unser Orgeltagebuch

Die Ventilseite der Windladen. In reiner Handarbeit werden die Ventilschlitze geöffnet.

Die ersten fertigen Ventile. Mit ALT mach NEU.

Windladenbauer Martin Jäger beim Beledern der Ventile.

Orgelbauer Frieder Asch fertigt die neuen Windladenbälge.

... es wird noch viel Zeit brauchen bis die bereits gerichteten Pfeifen in der Kirche erklingen werden.

Die ersten Register sind fertig und könnten wieder geliefert werden...

Senior Intonateur Hartmut Reiser an der Intonierlade.

Pfeife für Pfeife wird in die Hand genommen und gerichtet. Hier werden die verbeulten Stimmrollen gerichtet.

Ein echte Einblick in die Kanzellen der Windladen... später so nie wieder zu sehen.

Die Windladenrahmen werden komplett überarbeitet.

Die Windladen werden so zu sagen "rund erneuert". Auch kommen neue Bodenbretter in den Einsatz. 

Die alten Ventilbelederungen sind abegzogen.

Nun werden alle Tonventile  einzeln bearbeitet und neu mit Filz und Leder bestückt.

Windladenbauer Martin Jäger beim Verleimen der neuen Oberfurniere der Pfeifenstöcke.

Alles muss genau stimmen.

Die neuen Oberfurniere der Pfeifenstöcke werden aufgeleimt.

Pfeifenloch für Pfeifenloch wird neu gebohrt. Jeder Durchmesser muss stimmen.

Die Windladenstöcke bereiten viel Arbeit.

Die ersten Pfeifen sind wieder ausgepackt und werden Pfeife für Pfeife einzeln bearbeitet.

"Im Eimer" die alten Kunststoffteile der Stöcke.

Die abgetrennten Oberseiten der Stöcke dienen als Vorlagenschablone für die neuen Pfeifenfussbohrungen.

Windladenbauer Martin Jäger mit den Pfeifenstöcken. Diese werden komplet neu aufgebaut.

Die Registerzugmotoren. Die alten elektrischen Bauteile zur Steuerung sind entfernt. 

Zu sehen sind die Einlässe für den Wind. Alles muss sehr genau egalisiert und abgedichtet werden. Später sitzen hier die Ventile welche der Organist beim Spielen aufzieht.

Die freigelegten Kanzellenkorpuse der Windladen.

Die Ventile müssen alle gerictet werdne. Einige sind krumm.... wir richten es...

Die feinen Haarrisse der Windladen werden abgedichtet.

Die " entkernten" Windladen. Diese werden nun egalisiert und von Grund auf neu aufgebaut.

Heinz Jäger und Martin Jäger mit dne ausgebauten Ventilen.

Die Windladenstöcke werden zur weiteren Bearbeitung von der Windlade abgeschraubt.

Die "alten" Schleifen - samt Bewegungsspuren.

Die Unterseite der Stöcke mit der Dichtung.

Das Kanzellensystem für die Schleiflade mit Federdruck zum Abdichten der Schleifen.

Heinz Jäger und Martin Jäger besprechen die Arbeitsschriette zur Überarbeitung der Windladen.


Evang. Pfarramt Hockenheim
Kirchenstraße 1
68766 Hockenheim

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