Die neue Kirchenorgel der Kirchengemeinde St. Petrus und Jakobus major in Nendingen
Orgelweihe: '
Festwochenende 23. & 24. Juli 2011
[mehr hier]
Orgelmontage in Tuttlingen - NENDINGEN 14.6.2011 - 22.7.2011
Es ist vollbracht: Für die katholische Pfarrkirche St.Petrus und Jakobus in Tuttlingen - Nendingen fertigten wir die neue Kirchenorgel. Grundlage unseres Orgelneubaus war die Vorgabe der Raumgröße, die vorgegebene Disposition von Herrn OSV B.Sanders, die besonderen klanglichen Wünsche, die Erfordernisse seitens der Kirchengemeinde und unsere hohen Maßstäbe im technischen und klanglichen Bereich.
All diese Grundvoraussetzungen und Notwendigkeiten ließen wir die letzten 12 Montate bei der Planung und Bau der Orgel nach Nendingen einfließen. Es entstand eine wertvolle Kirchenorgel, die den heutigen technischen und besonderen klanglichen Anforderungen gerecht wird. Nach unserem ersten Besuch am 5.Juni 2008 in der Nendinger Kirche haben wir den Kirchenraum und die akustischen Gegebenheiten (Raumgröße, Art des Raumes) beurteilen und erfassen können. Nun sind die Arbeiten in Nendingen beendet! Die Orgel ist am 23.Juli 2011 durch Walter Kardinal Kasper geweiht worden. Das erste Orgelkonzert fand am 24.Juli 2011 mit Carolyn Shuster Fournier aus Paris statt.
Info´s auch hier: www.orgel-nendingen.de
Pedal C – f’
1. Soubasse 16'
2. Bourdon 16' T aus G.O.
3. Montre 8'
4. Bourdon 8' T aus G.O.
5. Octave 4'
6. Bombarde 16'
7. Trompette 8' T aus G.O.
Koppeln:
28. Récit – Péd.
29. G.O. – Péd.
30. Récit – G.O.
31. Récit – Péd. 4’
Freistehender Spieltisch Registertraktur elektrisch, mechanische Spieltraktur Gehäuse in massiver A1-Eiche
I.Manual – G.O. C- g'''
8. Bourdon 16'
9. Montre 8'
10. Bourdon 8'
11. Flûte harm.8'
12. Prestant 4'
13. Flûte douce 4'
14. Doublette 2'
15. Fourniture 2' 4fach
16. Trompette 8'
II Manual Récit Schwellwerk - C – g'''
17. Bourdon 8'
18. Viole de gambe 8'
19. Voix céleste 8'
20. Flûte 4'
21. Quinte 2 2/3'
22. Tierce 1 3/5'
23. Plein jeu 2' 3-4 fach
24. Octavin 2' VA
25. Basson 16'
26. Hautbois 8'
27. Tremblant
Unser Orgeltagebuch
Am Freitag, den 16.12.2012, war die offizielle Abnahme unserer Orgel in Nendingen. Mit dabei: Kirchenpflegerin Frau Gajo, Herr Orgelsachverständiger B.Sanders, Herr Dekan Koschar und OBM Heinz Jäger.
Im Anschluss gab es das 3.Orgelkonzert seit der Orgelweihe durch Herrn OSV B.Sanders.
Unsere Orgel in Nendingen ist geweiht.
Ab jetzt erklingt unsere Orgel in den Gottesdiensten und kommenden Konzerten. Wir sind dankbar, dass alles so gut gelaufen ist. Unser Dank gilt den Auftraggebern und Mithelfern vor Ort, unseren Mitarbeitern und Herrn OSV Sanders für die fachliche Begleitung dieses Orgelprojektes.
Entsprechend dem Text auf der Rückseite der Orgelfestschrift wünschen wir, dass unsere Orgel immer zur Ehre Gottes und zur Freude der Hörenden und Spielenden erklingt.
Heinz Jäger & Wolfgang Brommer und alle Mitarbeiter/innen
Psalm 47
Psallite deo, psallite;
psallite regi nostro, psallite.
Quoniam rex omnis terrae Deus, psallite sapienter.
Im Anschluss an das Konzert bedankte sich im Namen aller Herr OSV Sanders bei Carolyn Shuster Fournier.
Lang anhaltender Applaus und voller Begeisterung über das Gehörte: Frau Shuster Fournier nach dem Konzert. Sie musste zwei Zugaben geben.
Das Konzertprogramm umfasste Werke von J.S.Bach und César Franck, Eugène Gigout, Bernard Sanders Uraufführung: "Eclogue & Fugue in B-flat (2011)", Maurice Duruflé und von Jehan Alain.
15min vor dem Konzert: Die Kirche ist bis auf den letzten Platz bereits gefüllt. Alle freuen sich auf das Konzert und die Klänge unserer Orgel.
Welturaufführung:
Aus Anlaß der Orgelweihe hat Bernard Sanders an Carolyn Shuster Fournier seine Komposition gegeben. Alle waren gespant auf die jüngste Komposition von B.Sanders. Mit viel Sonderaplaus wurde das Stück angenommen!
Sonntag, den 24.Juli 2011
Zum großen Orgelkonzert um 17 Uhr kam aus Paris: Organistin Carolyn Shuster Fournier.
Sie ist Konzertorganistin und Titularorganistin an der berühmten Kirche St.Trinité in Paris.
Es ist Abend geworden.
Unsere Orgel ist geweiht und wartet auf den ersten Einsatz zum Familiengottesdienst am Patrozinium, Sonntag, 24.Juli 2011.
Abschlussbild vom Samstag Abend mit Walter Kardinal Kasper. Voller Dnakbarkeit und großer Freude ging der Weihetag zu Ende.
Mit auf dem Bild:
Pfarrer R.Grotz, Pfarrer M.Koschar, OBM W.Brommer, Kardinal Kasper, Oberbürgermeister M.Beck, Ortsvorsteher H-D.Schwarz, OBM H.Jäger
Im Anschluss an den Festgottesdienst war die ganze Gemeinde in die Donau-Hallen Nedningen eingeladen. Bei bestem Essen und Trinken wurde kräftig gefeiert.
Nach dem Gottesdienst und voller Freude:
OBM Heinz Jäger, OSV Bernard Sanders und OBM Wolfgang Brommer.
Die festlich Orgel: Mit viel Liebe zum Detail und in Nendinger Tradition ist die Orgel mit Blumen und Ranken geschmückt.

Kardinal Kasper weiht die neue Orgel ein!
Walter Kardinal Kasper bei seiner Ansprache.
Er wird die neue Orgel von uns weihen. Im Orgelfestheft schreibt er: "... Der Orgelklang soll zum Ausdruck bringen, was in der Liturgie geschieht: Besinnung auf usnere Verlorenheit ohne Gott und die Vergegwärtigung des Heils, das uns in Jesus Christus zuteil geworden und in seiner Fülle ewig verheißen ist."
Pfarrer Richard Grotz begrüßt die Gemeinde und alle Anwesenden. Die Kirche ist bis zum letzten Platz gefüllt.
Samstag 23.Juli 2011:
Orgelweihe in Nendingen. Die Chöre aus Nendingen und Tuttlingen bereiten sich auf den Gottesdienst vor. An der Orgel OSV B.Sanders.
Nun zu sehen: Der Blick aus dem Kirchenraum hinauf zur unsere neuen Jäger & Brommer - Orgel.
Wir freuen uns alle schon sehr auf das grosse Festwochenende am 23. & 24.Juli 2011.
Die Intonationsarbeiten gehen ab 11.Juli weiter. Die Zungenstimmen werden in der KW 28 intoniert.
Dann sind alle Register fertig und die Generalstimmung wird ab 19.Juli stattfinden.
Auch sichtlich sehr zufrieden mit dem Klang der neuen Orgel: Orgelsachverständiger B.Sanders und OBM H.Jäger.
Tristan Lebherz setzt eine ganz spezielle Holzpfeife in das Pfeifenraster ein: Auf der Pfeife sind die Namen der Besuchergruppe vom 21.September 2010 in der Werkstatt fest gehalten (siehe Bild weiter untem im Tagebuch). Mitglieder des Orgelbauverein und der Kirchengemeinde waren damals zu Besuch in unserer Orgelbauwerkstatt in Waldkirch. Nun erklingt auch diese Holzpfeife in Nendingen.
Orgelbaumeister Heinz Jäger beim Abhören an verschiedenen Positionen im Kircheraum der bis dato geleisteten Klangarbeit.
Seit 27.Juni sind wir beim Einbau der Pfeifen und Intonation. Bilder von diesen Arbeiten kommen später. Die Schleierbretter sind fertig gestellt, vergoldet und werden ab dem 4.Juli eingebaut.
Mit der Hilfe unserer tatkräftigen Gemeindemitgliedern sind alle Pfeifen schnell ausgeladen und auf die Empore gebracht.
Dienstag, 21.Juni 2011 - abends 18.15Uhr: Ansicht der Nendinger Kirche.
Die technsiche Montage wurde heute abgeschlossen. Alles ist einwandfrei eingebaut und steht spielfertig bereit.
Ab 27.Juni wird Orgelbaumeister Heinz Jäger mit den Intonationsarbeiten beginnen.
Ein erster Blick aus dem Kircheraum auf unsere neue Orgel. Es fehlen optisch nur noch die Schleiergitter.
Frieder Asch bei seinen Arbeiten am Spieltisch. Die feinfühlige Traktur ist einbaut. Der Spieltisch ist spieltfertig vorbereitet. Der abschließbare Deckel sitzt.
Das Montageteam vor Ort: Frieder Asch, Andreas Reinbold, Joonghae Kim, Johannes Jäger und als zusätzliche Mithelfer: Jürgen Jay (Schreinermeister - Gehäuse), Jochen Drechlser (Azubi) und Wolfgang Brommer.
Am Ende der ersten Arbeitswoche steht das Gehäuse komplett. Bis zum 22.Juni werden wir den technischen Aufbau abgeschlossen haben. Danach beginnen wir mit dem Einbau der Prospektpfeifen und den Intonationsarbeiten.

Der Spieltisch ist positioniert und wir können die Spieltrakturen ab 20.6.11 einhängen.
Andreas Reinbold: Auf die Pedalladen können wir bereits die ersten Zungenbecher der Posaune 16' einbauen.

Johannes Jäger: Am Abend des ersten Montagetag sind das Schwellwerkgehäuse und Teile des Hauptgehäuses aufgebaut.

Mit vereinten Kräften nehmen die Helfer den Kranz auf der Empore ab.
Mit einem Gabelstapler hiefen wir die schweren Teile (im Bild zu sehen der schwere Spieltisch) auf die Empore.
14.6.11: Der erste Tag in Nendningen.
Wolfgang Brommer lieferte die ersten Orgelteile. Mit Hilfe der fleissigen Gemeindemitglieder aus Nendingen wurden alle Orgelteile sorgsam und ohne Schaden in die Kirche eingebracht. Unser Dank gilt dafür allen Mithelfern. Ein besonderer Dank richten wir an Herrn Schnell und Herrn Schwarz für die Koordination und Mithilfen in der Montageplanung.
Alle Teile der ersten Lieferung sind in der Kirche. Ab Mittwoch früh beginnen wir mit dem technischen Aufbau der Orgel.
Alle Teile der Orgel sind sorgfältig verpackt und der LKW für den Transport nach Nendingen steht zum Einladen bereit.
Auf die Oberfläche der Orgel tragen wir in verschiedenen Arbeitsgängen ein hochwertiges Coloröl auf.
Das Obergehäuse und die Windladen des Hauptwerks sind aufgestellt und wir beginnen mit dem Einbau der Pfeifen.
Azubi Johannes Jäger baut die Abstrakten vom Winkelbalken zum Abgang Windlade des Schwellwerkes ein.
Die Spieltischchassis steht. Ab jetzt wird die Spielmechanik eingebaut. Die technische Vormontage der Orgel wird bald abgeschlossen sein.
Die Vormontage in unserer Werkstatt geht weiter: Der Unterbau des Vordergehäuse ist aufgebaut. Einblick zum Windmotor und Windkanäle.
Die technische Vormontage am Schwellwerk und der Orgelmechanik in unserem Montagesaal geht gut voran.

Schreinermeister Jürgen Lay verbindet die auf dem Kopf liegenden Turmhüte mit den senkrechten Sehnen des Hauptgehäuses.
Der Grundrahmen für den vorderen Teil des Orgelgehäuses ist vorbereitet, nun können wir Schritt für Schritt mit dem Aufbau in unserer Werkstatt beginnen.

Das Schwellwerk steht, nun gehen wir an den Einbau der Windanlage und Traktur.

Orgelbauer Andreas Reinbold leimt die Profile an die Kranztürme.
Nendinger Orgelbauverein - Die Arbeiten an der neuen Orgel für Nending gehen voran. Schon sind viele Einzelteile in der Werkstatt angefertigt und werden nach und nach zusammengefügt bis das Instrument vollendet wird. Was in der Firma Jäger & Brommer in Waldkirch bei Freiburg passiert ist nicht so unmittelbar zu erleben aber ein einschneidendes Ereignis bahnt sich jetzt in Nendingen an. Nach dem Dreikönigsfest im Januar 2011 wird die alte Nendinger Orgel abgebrochen. Manche Pfeifen werden in der neuen Orgel wieder verwendet, manche können als Andenken oder Deko käuflich erworben werden. Jedenfalls werden die Gottesdienstbesucher deutlich spüren, dass der Projekt läuft. Für die Interimszeit wird ein elektronisches Ersatzinstrument eingesetzt. Nicht nur alte Pfeifen können erworben werden. Als Spendenaktion ist es auch möglich, Pfeifen für die neue Orgel zu stiften und man kann immer noch Mitglied im Nendinger Orglbauverein werden. Information bei Frau Hagen im Pfarramt, Tel. 07463-2402. Auch Einzelspenden und Pfeifenpatenschaften werden gerne entgegengenommen. Die Orgel wird zum Patrozinium am 24.7.2011 feierlich eingeweiht.

Die neuen Holzpfeifen für die neue Orgel sind bereits angefertigt.
In seiner Führung durch die Werkstatt bezog Heinz Jäger die schon angefertigte Teile der neuen Nendinger Orgel mit ein und erklärte mehr von der Technik anhand eines anderen vorliegenden Instruments im weiter fortgeschrittenen Stadium. Die vielen Fragen aus der Gruppe beantwortete er ausführlich. Das Waldkircher Orgelmuseum befindet sich auf Firmengelände und Wolfgang Brommer erzählte unter Einbeziehung der Exponate von der reichen orgelbauliche Geschichte der Stadt. Diese beinhaltet nicht nur Kirchenorgeln sondern auch Drehorgeln und Flötenuhren. Zum Abschluss seines Vortrags unterhielt die Gruppe ein Orchestrion aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert, ein Klavierautomat mit verschiedenen angehängten Instrumenten.
Dienstag, den 21.9.2010: Ein Bus voll Interessenten folgte am vergangenen Dienstag der Einladung des Orgelbauvereins zu einer Fahrt in den Schwarzwald. Ziel des Ausflugs war die Orgelbauwerkstatt Jäger & Brommer in Waldkirch bei Freiburg wo die neue Orgel für die Nendinger Pfarrkirche gebaut wird. Zum Start begrüßte Dekan Matthias Koschar die Pilger und hielt ein kurzes Morgengebet. Nach einer herrlichen Fahrt durch das Simonswäldertal empfingen die beiden Orgelbaumeister Jäger und Brommer die Reiseteilnehmer an der Pforte der Firma höchst persönlich.
Martin Jäger liefert uns mit seinem privaten Bulldog das getrocknete Holz an die Werkstatt. Die Zuschnitte haben begonnen.
Die Raumakustik haben wir als angenehm und für das ausgeschriebenen Klangkonzept für sehr dienlich empfunden. Die Akustikmessungen gab unserem Höreindruck recht. Wir werden mit unseren Intonationskünsten ein klares und fein –sphärisches Klangbild mit der neuen Orgel erzielen. Um der Orgel die nötige „Gravität“ und „Farbigkeit“ zu verleihen, werden wir die Mensurierung entsprechend dem Raumgefüge und den klanglichen Vorstellungen ausführen. Die Übernahme von vorhandenem Pfeifenmaterial lehnen wir – außer beim Subbass 16’ - ab.
Unsere Orgel wird sich konzeptionell an der Klangvorstellung eines expressiven orchestralen Klangbildes des großen Meisters Cavaillé-Coll anlehnen. Zur Ausführung kommt nun ein freistehender Spieltisch mit mechanischen Spieltrakturen und elektrischer Registertraktur. Die Trakturwege zum und im Instrument sind ob der Emporengröße überschaubar und spielsicher aufgebaut. Eine gute Wartung wird möglich sein. Auch die Zugänglichkeit der Orgel ist gewährleistet. Dies ist wichtig für die gute Pflegbarkeit Ihrer neuen Orgel. Die Verwendung der vorhandenen Gehäuseteile haben wir in unserer Gesamtkonzeption nicht mit einbezogen. Der „Stil-Mix“ wäre keine befriedigende Lösung. Wir werden – wie beim Pfeifenmaterial – konsequent eine gesamte Neukonzeption, eben auch im optischen Bereich durch führen. Unser Prospektentwurf war Diskussionsgrundlage. Das „Kleid“ sollte mit dem Klangbild in Harmonie stehen. Zudem ist es unabdingbar, ein entsprechend großes Raumvolumen für das Pfeifenwerk, insbesondere für das Récit, zu haben, um einem symphonisch ausgerichteten Klangbild entsprechen zu können.























































































































